Das Team um Shifu Andy Jobst war schon am Freitag, den 05.03.2010, aus Regensburg, Passau und Karlsruhe nach Hamburg gereist, um für das bevorstehende Turnier am nächsten Tag fit zu sein. Auf dem 5ten Wanfu Cup in Alveslohe zeigte sich das Team wieder erfolgreich:
1. Platz Vollkontakt Newcomer bis 95 Kilo: Jürgen Czerny
1. Platz Vollkontakt Amateure Sport bis 60 Kilo: Benedikt Pengler
1. Platz Südhandform bis 5 Jahre Erfahrung: Julia von Sommoggy
2. Platz Kurzwaffe über 5 Jahre Erfahrung: Philipp Mahr
2. Platz Kurzwaffe bis 5 Jahre Erfahrung: Julia von Sommoggy
2. Platz Südhandform bis 5 Jahre Erfahrung: Verena Hasenbein
2. Platz Südhandform bis 5 Jahre Erfahrung: Benedikt Pengler
2. Platz Südhandform bis 2 Jahre Erfahrung: Jonathan Kaiser
2. Platz Vollkontakt Amateure Sport über 95 Kilo: Florian Völkl
3. Platz Vollkontakt Newcomer bis 60 Kilo: Sophia Mehrbrey
3. Platz Partnerhandform bis 2 Jahre Erfahrung: Sophia Mehrbrey, Johanna Schäfer
3. Platz Partnerhandform über 5 Jahre Erfahrung: Benedikt Pengler, Philipp Mahr
Weitere Teilnehmer: Mathias Ziebarth
Betreuer: Stefan Dieterle
Nach leichten Verzögerungen wegen des schweren Wintereinbruchs im Norden Deutschlands, begann das Turnier gegen 11:00 Uhr mit einem eindrucksvollen Drachentanz der Wanfu Hamburg. Fünf Drachen zeigten gemeinsam eine komplizierte Choreographie.
Für die meisten des Teams hieß es dann erst einmal warten, da zunächst die Kinder und der Leichtkontakt an der Reihe waren. Dann ging es Schlag auf Schlag. Julia von Sommoggy wurde gleichzeitig für Kurzwaffen und Handform aufgerufen. Dank der Betreuer konnte der eine Start verschoben werden und sie konnte eine solide Leistung abrufen. Verena Hasenbein konnte sich trotz der Hochstufung in die Klasse 2-5 Jahre behaupten und den zweiten Platz souverän erreichen.
Um das Turnier nicht zu sehr in die Länge zu ziehen, wurde der Vollkontakt noch während den Formenläufen gestartet, was dazu führte, dass Philipp Mahr gleichzeitig zum Kampf auf die Matte und zur Handform gerufen wurde. Der Kampf wurde verschoben. Nicht anders erging es den anderen Vollkontakt Kämpfern, die entweder kurz vorher und gleich nach dem Kampf ihre Formen zeigen mussten. Trotzdem konnten alle in den jeweiligen Disziplinen gute Leistungen zeigen. Philipp Mahr erlangte unter 15 Startern den hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie Kurzwaffe über 5 Jahre Erfahrung. Sophia Mehrbrey und Johanna Schäfer erreichten den dritten Platz in der Kategorie Partnerhandform bis 2 Jahre Erfahrung und das, obwohl Sophia Minuten vorher erst aus dem Vollkontaktkampf gekommen war.
Trotz verschobenem Kampf war Philipp Mahr der erste auf der Matte. Er zeigte einen guten Kampf gegen einen sehr starken Gegner, musste sich ihm aber leider geschlagen geben. Jonathan Kaiser zeigte ebenfalls eine gute Leistung, war am Ende seinem Gegner aber auch unterlegen. Mathias Ziebarth zeigte bei seiner Vollkontakt Premiere einegute Leistung, konnte sich gegen seinen Gegner allerdings nicht durchsetzen. Jürgen Czerny dagegen dominierte in seinem ersten Kampf deutlich. Im Finalkampf zeigte er die besseren Nerven und die stärkere Kondition. Über drei Runden konnte er am Ende seinen Gegner auf den zweiten Platz verweisen. Sophia Mehrbrey hatte als Newcomerin und noch dazu ihrem ersten Vollkontaktturnier überhaupt, eine sehr starke Gegnerin, die eigentlich in der Kategorie Amateure Sport gemeldet war. Mangels Gegnerin wurde sie herabgestuft und so hatte Sophia keinen einfachen Kampf. Sie konnte zwar gut mithalten, musste sich am Ende dann aber trotzdem geschlagen geben. Benedikt Pengler war in der Kategorie Amateure Sport bis 60 Kilo gemeldet und wurde ebenfalls mangels Gegner herabgestuft. Er hatte daher einen Gegner der Newcomer Klasse, der allerdings bis 65 Kilo gemeldet war. Den wilden Kampf konnte Benedikt klar für sich entscheiden. Florian Völkl, der in der offenen Schwergewichtsklasse gemeldet war, hatte zum ersten Mal in seinem Leben einen schwereren Gegner mit 128 Kilo. Den Kampf der Giganten konnte Florian leider nicht für sich entscheiden und musste in der zweiten Runde aufgeben. Insgesamt zeigten die Kämpfer eine sehr gute Leistung.
Nach dem Ende des Turniers ging es fast unmittelbar indas Hofbräuhaus in Hamburg, um das Turnier gebührend ausklingen zu lassen. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert. Vielen Dank an Shifu Tim Otte und sein Team der Wanfu, die dieses tolle Turnier jedes Jahr möglich machen.